So, – wie geplant hat der kürzlich erstellte Ring, der aus einem kleinen Eichenzweig abgegossen wurde, den passenden Anhänger bekommen. Ich konnte den gleichen Zweig nochmal für den Guss verwenden
Als Highlight habe ich ihn mit einem Peridot aufgepeppt.
nach diesem aufwändig gestalteten Ring mache ich erstmal eine Pause bei der Anfertigung von Schmuckstücken mit Steinen. Das ist ja auch nicht so einfach.
Von diesem Ring hatte ich die Fassung schon länger vorbereitet liegen. Die Ringschiene ist komplett selbst gezogen und ausgeschmiedet worden. Nachdem jetzt der passende Stein – ein roter Zirkonia – da war, habe ich alles fertigstellen können. Grundlage war die ausführliche Anleitung eines englischen Goldschmiedes, bei dem ich Online-Kurse gebucht habe. So lernt mal halt immer dazu.
Eine Bekannte kam vor ein paar Monaten mit dem Ring einer Freundin und fragte, ob ich so etwas mit einem anderen Stein bauen könne. Ich habe mich erst mal nicht dran getraut, weil die Fassung eine breite Schulter haben sollte. Leider ging der Orignalring verloren und ich hatte nur noch ein paar schnell geschossene Fotos. Jetzt habe ich es aber versucht, und es ganz gut hinbekommen.
Abends werden die Faulen fleißig !!?? Jetzt läuft´s Der Stab-Anhänger war schon länger fertig. Jetzt endlich ist auch der dazu passende Ring vollendet. Während ich den Anhänger selbst gießen konnte, musste der Guß des Ringes nach meinem selbst gefertigten Wachsmodell in Auftrag gegeben werden. Die Steinchen sind echte Zirkone in einer ganz kleinen Goldfassung
Auf Empfehlung einer anderen Kundin erhielt ich von einer Dame einen Ring mit einem Lavastein von Lanzarote. Er war mit einer verspielten, blechernen und industriellen Fassung schlechter Qualität versehen. Der Auftrag lautete darauf, die Ringschiene und die Fassung gegen eine einfache Ausführung in Silber zu ersetzen. Mit dem Ergebnis war die Kundin sehr zufrieden.
Nach ausführlichem Studium einer detaillierten Videoanleitung habe ich selbst mal ein sogenanntes „Channel-Setting“ versucht,
Dabei werden Steine (hier 3,5-mm Zirkonia) so in einen (minimal engeren) Kanal eingefügt, dass sie idealerweise in der gefrässten kleinen Aufnahme einrasten und sofort fest sitzen. Na ja,— das ist noch ausbaufähig und bedarf noch der Verfeinerung.
Leicht wackelig waren sie bei dieser Machart schon noch, so dass leider ein wenig Klebe zur Unterstützung notwendig war.
Aber ich habe ja auch gleich die Meßlatte hoch gelegt und als Basis ein massives Stück Silber selbst gegosssen. Da muss man schon im ersten Schritt perfekt arbeiten. Im nächsten Versuch mache ich es mir leichter, weil diese „Glitzerstückchen“ schon nett aussehen.
Zum zweitenmal habe ich den Auftrag bekomen, Eheringe zu entwerfen und anzufertigen. Heute wurden sie abgeholt und haben nicht nur gepasst, sondern auch sehr gefallen.
Allzu oft verarbeite ich ja nicht Gold in Schmuckstücken. Hier musste ich also besonders darauf achten, keine Fehler zu machen. Es hat aber sehr gut geklappt.