Als Schmankerl obendrauf

So, kurz vor Fertigstellung meines größeren Projekts ist ein extra bestellter Larimar aus der Dominikanischen Republik eingetroffen. Das ist das zweite Mal, dass ich die Gelegenheit hatte, diesen schönen Stein zu verarbeiten. Da er Tropfenform hat und etwa 3 cm groß ist, bot sich ein Anhänger an.
 
Der Kopf ist nach der Steinform gegossen und dann nachbearbeitet. Die 5 schmalen Krappen stützen den Stein ab.
Alles sitzt auf einem Silberband.
Et voila…
 

Endlich fertig !!

Endlich ist heute die Anprobe für mein „Großprojekt“ erfolgt.
Passend zu einem Flechtring, den die Kundin vor einiger Zeit erworben hat, sollte ich einen Armreif gestalten.
Das hat mich ziemlich viel Nerven und Mühe gekostet und fast dazu geführt, dass ich kapituliert habe. Puh !!!!😥😓🤔
Letzlich hat es doch geklappt. Der Reif besteht insgesamt aus Feinsilber mit geflochtenem Hauptteil in drei Strängen.
Allein dafür ist 2,4 Meter Draht verarbeitet.
Die Mitte ist massiv, mattiert und mit 6 goldgefassten Topasen in Swiss-blue besetzt.
Ich hoffe, dass die Kundin lange Freude an dem Stück hat.
So schnell werde ich so was nicht nochmal machen.
 

Zwischenarbeit

jetzt habe ich aus lauter Frust, weil ich bei meinem größeren Projekt hänge und technische Schwierigkeiten habe, einfach mal die kleine Idee eines Rings verwirklicht. Kann man beim nächsten Mal noch etwas besser machen, ist aber trotzdem ansehnlich geworden.
(und ich habe wieder was gelernt)
 

Das Ensemble wächst

So jetzt habe ich neben anderen Arbeiten als Ergänzung zum kürzlich erstellten Anhänger auch den Ring fertig bekommen. Die Ringschiene habe ich offen gehalten, so dass er in der Größe leichter und ohne Lötarbeiten anzupassen wäre.
Jetzt fehlen noch die Ohranhänger in gleicher Machart.
 

Endlich mal wieder ein Anhänger

Während ich noch auf Material für die Vollendung eines anderen, größeren Projekts warte, habe ich in der Zwischenzeit mal diesen Anhänger geschmiedet. Der Durchmesser liegt bei 30 mm.
Alle Bleche sind wieder aus Sterlingsilber selbst gegossen und gewalzt.
Der Cabochon-Stein ist ein Topas mit einer ganz schmalen Goldfassung.
Die aufgerauhte Oberfläche war von vorherein Ziel und das Ergebnis hat mich zufrieden gestellt.
In gleichem Design soll noch mindestens ein Ring entstehen.

Ein Klassiker

Noch in letzter Zeit erstellt, aber noch nicht veröffentlicht:

Gewünscht war ein Siegelring für eine Dame. Also habe ich mir gedacht, dass er anders als im klassischen Stil nicht zu groß ausfallen sollte.
Das ist das Ergebnis.
Die Oberfläche der Ringschiene habe ich angeschmolzen, um eine schöne Struktur rein zu bringen.
Der Buchstabe wurde händisch ausgesägt und mit einer dünnen Silberplatte unterlegt, so dass eine Schwärzung erfolgen konnte.
Die gesamte obere Platte ist nicht eingelötet, sondern wie ein Stein fugenlos gefasst. Ein Experiment, das besser funktionierte als erwartet.

Siegelring

 

Eine interessante Umwandlung

Von einer guten Bekannten erhielt ich einen Ring rein gereicht, der einen großen Citrin in einer sehr verspielten Fassung hielt.
Leider war eine Krappe schon lose und die zisilierte Ausführung gefiel ihr auch nicht mehr.
Der Ring sollte völlig umgestaltet werden. Gewünscht war eine Zargenfassung in minimalistischer Form.
Im Entwurf musste diese natürlich wegen der Höhe des Steins ebenfalls hoch ausfallen.
Um Licht an den Stein zu bringen, habe ich „offene Bögen“ eingearbeitet.
Die Ringschiene ist unregelmäßig gestaltet, um etwas von der „Strenge“ zu nehmen.
Alle Silberteile sind aus selbst gegossenen Silberblechteilen und -drähten gefertigt worden.
Anbei die Fotos der Vorher- und Nachher-Fassung.
 

Einige neue Ballmarker

So, es war im Sommer zwar einiges sonst zu tun, aber die Werkstatt war nicht vollkommen still gelegt.
Unter anderem sind verschiedene Ballmarker für Golfspieler entstanden, die alle nach individuellen Wünschen gestaltet wurden.
Viel filigrane Sägearbeit für mich, weil die alle im Durchmesser nur 30 mm groß sind.
 

Ein Solitärring

Ausdruckstarker Beryll auf einer Ringschiene aus sich unter dem Finger verjüngendem Vierkantdraht.
Selbst gegossen, gewalzt und bearbeitet.